Christa Jordi-Frey

Seit 1982 hat die Malerin ihre Werke in über vierzig Ausstellungen gezeigt, und ihre Bilder sind in der Schweiz, Deutschland, England, Frankreich, USA und in Japan zu bewundern.

Christa Jordi unverwechselbarer Stil, der hervorsticht und die Bilder unverkennbar als den „ihren“ erkennen lässt, hat die Malerin selbst entwickelt. Didaktische und fachtechnische Richtlinien sind beim Malen ihrer Bilder unwichtig, sie lässt sich nicht in Schablonen und Korsetts zwingen. Wo Eigengestaltung und seelische Dimensionen wichtig werden, lassen sie das Herkömmliche weit hinter sich. Die Transparenz, das leicht Dahingehauchte und die herrlichen Farben des Aquarells entsprechen genau der Ausdruckskraft der Malerin. Die technische Verbindung mit Aquarell und Tusche lässt sich nicht in die herkömmlichen Regeln einordnen. Dadurch entsteht der ganz persönliche „Christa Jordi-Stil“.

„Das geträumte Leben hilft uns, die Wirklichkeit zu ertragen“. In diesen Worten steckt die Quintessenz der Welt, in die uns die Malerin entführt. Da Christa Jordi selbst Musikerin ist und jahrzehntelang als Musiklehrerin tätig war, ist es nicht erstaunlich, dass musizierende Menschen ein immer wiederkehrendes Thema sind. Maskenträger, Seiltänzer, Komödianten, Traumstädte, Wunschgärten, Fabulierblätter, fastnächtlicher Mummenschanz, geheimnisvolle Muschelgründe, bunte Fantasiegebilde, unwirkliche Landschaften, Häuser, Tiere und Blumen sind weitere Themen, die oft verziert, verschnörkelt, in figürliche Einzelheiten aufgeteilt, zu Papier gebracht werden. Die Fülle der kleinen Einzelheiten scheint fast unendlich, und doch fügt sich alles zu einem harmonischen Ganzen. Bei längerem Hinsehen meint man Musik zu hören und fühlt sich davon in eine Fantasiewelt, in der Freude und Humor dominieren, getragen. Ein subtiler Optimismus, das Einvernehmen des Menschen mit sich selbst und mit dem, was ihn an Lebenswundern umgibt, strahlen uns entgegen. Das Entscheidende in Christa Jordis Bildern ist die grosse Bewegtheit und die Skurrilität, die Helle und freudvolle Lebensheiterkeit.


(Aus einer Laudatio von Fritz Senft)

Nur wenn wir uns selbst vertiefen und versuchen ganz wahr zu sein, wird es gelingen Dinge von Wert, lebendige Dinge hervorzubringen und daran zu arbeiten einen neuen, uns entsprechenden Stil zu bilden..Regeln lassen sich nicht aufstellen, weder bei den Formen noch bei den Farben.

Sophie Teuber-Arp

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